Haft, Diktatur, Revolution
Konzeption, Art Direktion und Gestaltung einer Dauerausstellung im ehemaligen „Stasi-Knast“.
Die Gedenk- und Bildungsstätte in der Erfurter Andreasstraße blickt auf eine widersprüchliche Geschichte zurück: In der Untersuchungshaftanstalt des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit litten rund 6.000 Menschen unter oft menschenunwürdigen Bedingungen. 1989 wurde die sogenannte „Stasi-Zentrale“ von Bürgerrechtler*innen besetzt – als erste in Ostdeutschland. Seither ist der Ort nicht nur ein Symbol der Unterdrückung, sondern auch einer der Befreiung.
Die Ausstellung trägt dieser doppelten Geschichte Rechnung. In den ehemaligen Gefängniszellen steht das Gedenken im Vordergrund – die Gestaltung bleibt bewusst zurückhaltend und nahezu unsichtbar. In anderen Bereichen widmet sich die Ausstellung den Themen Diktatur und Revolution und erzählt die Geschichte des Ortes sowie seiner Insassen. Die Gestaltung ist hier klar, direkt und auf Verständlichkeit ausgerichtet.
Kunde
Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße Erfurt
Leistung
Inhaltskoordination
kuratorische Verantwortung für den Bereich "Revolution"
Art Direktion
Ausstellungsgestaltung
für KOCMOC exhibitions










