Ein neues Museum für Dessau-Roßlau
Erarbeitung einer Konzeption für eine interdisziplinäre Ausstellung.
Die Stadt Dessau plant die Zusammenlegung zweier bisher eigenständiger Institutionen – des Museums für Stadtgeschichte Dessau und des Museums für Naturkunde und Vorgeschichte – zu einem neuen Museum für Dessau-Roßlau. Ziel war es, die Inhalte und Sammlungen beider Häuser nicht nur nebeneinander zu präsentieren, sondern sie in einer gemeinsamen, interdisziplinär angelegten Ausstellung so zu verknüpfen, dass ein inhaltlicher Mehrwert für Besucher*innen und insbesondere für die Menschen in Dessau-Roßlau entsteht.
Das Rückgrat der zukünftigen Dauerausstellung soll aus etwa 50 sogenannten Leitexponaten bestehen – den bedeutendsten Objekten aus der stadtgeschichtlichen sowie der naturkundlichen Sammlung. Diese werden in chronologischer Abfolge gezeigt und meist abwechselnd gegenübergestellt. So entsteht ein strukturierender Zeitstrahl, der hilft, die Ausstellung trotz ihrer thematischen Breite – vom Millionen Jahre alten Fossil bis zur Zyklon-B-Dose – klar und zugänglich zu gestalten.
Zehn dieser Leitexponate dienen zudem als Ausgangspunkte für vertiefende Themenwelten. Diese Räume eröffnen interdisziplinäre und multiperspektivische Zugänge, in denen die vielschichtigen Beziehungen zwischen Mensch, Natur und Kultur über Zeiten und Kontexte hinweg reflektiert und erfahrbar gemacht werden.
Kunde
Museum für Stadtgeschichte Dessau und Museum für Naturkunde und Vorgeschichte
Dessau
Leistung
Grobkonzeption
Leitlinien der Vermittlung
Sammlungsbewertung
für KOCMOC exhibitions


